Aktivitäten

2. Hochwasserrisikomanagement

Am 11. und 12. September führte das EU- Projekt STRIMA II "Sächsisch-Tschechisches Hochwasserrisikomanagement" sein 2. Hochwasser-Risikomanagement-Forum in der Fachschule für Agrartechnik und Gartenbau in Pillnitz durch. Eingeladen waren Interessierte und Betroffene aus tschechischen und sächsischen Kommunen. Details dazu finden Sie hier: http://www.strima.sachsen.de/2-strima-ii-hochwasserrisikomanagement-forum-4203.html

-Forum 2018

Unser Projektpartner, die Kommune Glashütte, war durch den Stadtwehrleiter Herrn Hanzsch vertreten. Herr Hanzsch berichtete von den Erfahrungen, die die Feuerwehreinsatzleitung bei extremen Wetterlagen in der Stadt Glashütte sammelte. Das Projekt VEREINT wurde von Herrn Dr. Grundmann (TU Dresden) präsentiert.

Hochwassertag in Schlottwitz 2018

Am 05. September veranstaltete das Forschungsteam VEREINT der TU Dresden gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) einen Hochwassertag für die Ortschaft Schlottwitz. Ziel war es, Helfer/innen aus der Gemeinde Glashütte zu gewinnen, die freiwillig, unentgeltlich und gemeinwohlorientiert die Einsatzkräfte der FFW in Hochwasser- oder Starkregensituationen bei der Gefahrenbewältigung unterstützen. Im Gegensatz zur Mitgliedschaft bei der FFW gehen die Helfer keine Verbindlichkeit ein. Sie hinterlassen ihre Kontaktdaten, Angaben zu ihren Kompetenzen und verfügbaren technischen Ressourcen in einer Datenbank und im Einsatzfall werden sie bei Bedarf hinzugezogen. Nächste Aktionstage zur Helfergewinnung folgen in den Ortsteilen Oberfrauendorf und Reinhardtsgrimma. Einen ausführlichen Artikel zum Hochwassertag von der Sächsischen Zeitung finden Sie hier.

Erste ungebundene Helferin in Schlottwitz
Links/Mitte: Das mobile Deichsystem         Rechts: Der Hochwasseranhänger
Das VEREINT Team

Starkregen und Sturzfluten Semi

Vom 06.-08. Juni 2018 fand an der TU München erstmalig das Seminar "Starkregen und Sturzfluten", unterstützt von der DWA, statt. Am Mittwoch wurden in 15 Vorträgen neben allgemeinen Themen wie Starkregen & Klimawandel oder zu Sturzfluten führende Wetterlagen auch spezielle Modellierungsansätze, Feldversuche, die neuesten Produkte des DWD und verschiedene Projekte in diesem Themenfeld, darunter auch VEREINT, vorgestellt.

In den darauffolgenden zwei Tagen fanden sich Ingenieure und Wissenschaftler in einem Workshop zusammen, um sich gezielt über auftretende Schwierigkeiten auszutauschen, gemeinsam Lösungen zu finden und Kontakte herzustellen.

Programm Seminar

Programm Workshop

nar 2018

Vernetzungstreffen zur Klimaanpassung in Berlin 2018

Am 5. und 6. Juni trafen sich in Berlin aktuell geförderte Vorhaben des DAS-Förderprogramms „Anpassung an den Klimawandel“ im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zum gegenseitigen Austausch. Am ersten Tag hatten die ca. 100 Tagungsteilnehmer die Möglichkeit sich in Kleingruppen über positive Aspekte in ihren Projekten aber auch über Herausforderungen auszutauschen. Außerdem stellten zwei Preisträger des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2017“  ihre Umsetzungen in Sachen Klimaanpassung vor. Die Stadt Pirmasens wurde für ihre Überflutungsvorsorge ausgezeichnet und der Landschaftsverband Rheinland mit seiner Maßnahme zur Dachflächenbegrünung. Am zweiten Tag standen u. a. Themen auf der Agenda, die die Projektbearbeiter beschäftigen. Es wurde in Kleingruppen diskutiert. Als wichtige Themen wurden beispielsweise Öffentlichkeitsarbeit aber auch die Verstetigung präferiert. Auch das Vorhaben „VEREINT“,  welche sich gegenwärtig in der Halbzeitphase befindet, konnte interessante Aspekte und Erfahrungen aus Berlin mit nach Dresden nehmen.

Programm

   Vernetzungstreffen in Berlin

Transfertreffen von VEREINT / Rainman / STRIMA II und LifeLocalAdapt 2018

Am 30. Mai 2018 fand VEREINT mit drei anderen Projekten aus Dresden mit ähnlichen Vorhaben zu einem konstruktiven Austausch zusammen:

Rainman

STRIMA II

LifeLocalAdapt

Tag der Hydrologie 2018

Am 22./23. März 2018 fand an der TU Dresden der 20. Tag der Hydrologie statt.  Unter dem Thema "M³ - Messen, Modellieren und Managen"  bot die Tagung in über 75 Vorträgen und mehr als 100 Postern einen umfassenden Blick über die breite Aufstellung hydrologischer Themen im deutschsprachigen Raum. Jahr für Jahr dient der TDH nicht nur dem Wissenstransfer, sondern auch der unmittelbaren Vernetzung der Teilnehmer (knapp 400!) für integrative, fachübergreifende Herangehensweisen und Antworten. VEREINT präsentierte sich mit einem Poster auf der Tagung und konnte neue Kontakte zu den Themenähnlichen Projekten RAINMAN, STRIMA II und LifeLocalAdapt schließen.

Interviews mit Einsatzkräften der Ortswehren in der Stadt Glashütte 2017

Erfassung der Strukturen in und zwischen den Freiwilligen Feuerwehren und zwischen anderen BOS-Einheiten

Im Rahmen des Projektes VEREINT führte das Projekteam im Zeitraum vom 25.10.2017 bis zum 31.12.2017 eine Interviewerhebung zur Erfassung von Aufgaben und Strukturen in der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) der Stadt Glashütte und der Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften durch. In das Untersuchungsfeld waren alle 10 Ortswehren der Stadt Glashütte einbezogen. Die Erhebung erfolgte mittels eines leitfadengestützten Interviews mit dem Ortswehrleiter und jeweils einer Einsatzkraft der Ortswehren. Das Interview mit dem Ortswehrleiter umfasst eine Dauer zwischen 90 und 120 Minuten. Das Interview mit der Einsatzkraft dauerte zwischen 45 und 90 Minuten. Die Interviewinhalte bezogen sich auf folgende vier Fragenkomplexe.

  1. Mitgliedschaft
  2. Ausbildung & Aufgaben
  3. Kommunikation & Kooperation
  4. Integration ungebundener Helfer

Fachkongress Hochwasserbekämpfung 2017

Das Projekt VEREINT stellte auf dem Fachkongress für Hochwasserbekämpfung seinen Ansatz zur Integration ungebundener Helfer vor

Am 09. September 2017 fand beim THW Ortsverband Dippoldiswalde unter der Schirmherrschaft des Landrates Herrn Geisler der erste Fachkongress zur besseren Vernetzung alle am Bevölkerungsschutz beteiligten Behörden und Organisationen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt. Neben Fachvorträgen wie bspw. zum Thema Hochwasserrisikomanagement, Sandsackfüllplatz 8000 und Möglichkeiten zur Hochwasserbekämpfung führte das CIMTT gemeinsam mit der Professur für Hydrologie einen Workshop zum Einsatz von ungebundenen Helfern durch. Ungebundene Helfer gewinnen aufgrund der Personalsituation in den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben an Bedeutung. So spielte die Frage, ob sich gut ausgebildete Feuerwehrkameraden nicht besser auf fachspezifische Einsatzaufgaben konzentrieren sollten und das Befüllen von Sandsäcken von ungebundenen Helfern übernommen werden kann, eine zentrale Rolle. Das Thema führte bei den Tagungsteilnehmenden zu einer aktiven Diskussion. In einem Punkt waren sich aber alle Workshopteilnehmer einig, der Verwaltungsaufwand sollte so gering wie möglich gehalten werden und im Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung bleiben, damit sich die Einsatzkräfte auf ihre Einsätze konzentrieren können.

     Pausengespräche     Dr. Jens Grundmann, TU Dresden
     Einsatzkräfte und Verwaltungsmitarbeiter     Workshop ungebundene Helfer

    Alle Rechte an den Bildern liegen beim THW.

Vernetzungstreffen

Vernetzungstreffen des DAS-Förderprogramms 2017

Am 17./18. Mai 2017 fand in Bonn das jährliche Vernetzungstreffen des DAS-Förderprogramms „Anpassung  an den Klimawandel“ des BMUB statt. Wie der Titel bereits sagt, soll den Vertretern der DAS-Förderprojekte die Möglichkeit zum Austausch, sowie der Vernetzung untereinander gegeben und damit die erfolgreiche Umsetzung der Projektziele unterstützt werden. Moderierte Workshops, Diskussionen und Präsentationen boten viele Anregungen für die weitere Projektarbeit. In kleineren Arbeitsgruppen konnten die Vertreter der jüngeren und älteren DAS-Förderprojekte voneinander lernen. Eine Ausstellung der Projektposter spiegelte die große thematische Bandbreite der Förderprojekte wieder und bot ebenfalls einen willkommenen Rahmen sich untereinander gezielt zu vernetzen. Das VEREINT Team, zum ersten Mal dabei, konnte hierbei sehr viele hilfreiche Tipps von älteren Projekten mitnehmen, Kontakte knüpfen und das Projekt bekannt machen.

Programm

Gesprächsrunden zur Gefährdungsanalyse 2017

Das im Dezember 2016 gestartete Projekt „Kooperativ organisierter Bevölkerungsschutz bei extremen Wetterlagen (VEREINT)“ führt aktuell gebietsspezifische Gefährdungsanalysen zur Ermittlung von Hochwasserereignissen in der Stadt Glashütte durch. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung (Bürgermeister, Bauamt und Stadtwehrleitung) wurden zunächst vier Ortschaften für die Analyse priorisiert: Johnsbach, Dittersdorf, Hirschbach und Reinhardtsgrimma. Vordergründig interessiert sich das Projektteam, das aus Forschern und Forscherinnen der Professur für Hydrologie und dem CIMTT besteht, für Wetterereignisse, die sich insbesondere durch Starkregen und daraus entstandene Sturzfluten auszeichnen und bisher noch nicht öffentlich dokumentiert wurden. Um mit den Bürgern und Bürgerinnen der ausgewählten Ortschaften ins Gespräch zu kommen, werden mit Unterstützung der jeweiligen Ortsvorsteher und Ortswehrleiter Gesprächsrunden initiiert.

Projektvorstellung im Stadtrat 2017

Am 27. März 2017 stellte das Projektteam seinen Ansatz vor dem Stadtrat in Glashütte vor.

Präsentation Stadtrat