Zurückliegende Stammtischaktivitäten

Beim Stammtisch am 29. November 2018, der zugleich unsere gemütliche Weihnachtsfeier war, drehte sich dieses Mal alles rund um das Thema Auslandserfahrungen sammeln und teilen. Über 20 Teilnehmerinnen haben bei Glühwein und Lebkuchen den spannenden Berichten unserer vier Referentinnen zugehört, die von ihren Auslandserfahrungen erzählt haben. Egal ob Wohnungssuche in Taiwan, kulinarische Reise in Brasilien oder der Wahnsinn überfüllter U-Bahnen in Japan, Carlotta, Isla, Laura und Maxi haben das alles miterlebt. Außerdem gab es eine Menge an praktischer Informationen und es wurden unterschiedliche Wege aufgezeigt, wie man beispielsweise überhaupt ein Praktikum im Ausland findet. Am Ende des Abends haben sie uns einen Eindruck vermittelt, wie schön ein Auslandsaufenthalt sein kann aber auch, welche Herausforderungen es dabei zu meistern gilt. Ein wichtiger Punkt dabei war immer wieder, wo man sich Unterstützung holen kann – in finanzieller sowie organisatorischer Hinsicht. Auch die Teilnehmerinnen untereinander hatten sich viel zu erzählen, einige werden schon bald ihre eigene Auslandserfahrungen machen und wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg und Spaß! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und den Referentinnen für den schönen Stammtisch und freuen uns schon auf den kommenden!
Der ConnectING Stammtisch rollte am 01.11. den roten Teppich für „Hidden Figures – unerkannte Heldinnen“ aus und lud alle Mitglieder der Fakultät Maschinenwesen zu einem gemeinsamen Kinoabend ein. Gemeinsam mit etwa 40 Teilnehmenden sahen wir einen Film, der die wahre Geschichte dreier afroamerikanischer Frauen zeigt, die am Raumfahrtprogramm der NASA in den 1960er Jahren mitarbeiteten. Die Protagonistinnen Katherine Goble, Dorothy Vaughan und Mary Jackson müssen dabei nicht nur mit klassischen Stereotypen umgehen, sondern auch die Grenzen der Rassentrennung überwinden, um ihre Ziele zu verfolgen. Eindrucksvoll wird dabei gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich Frauen auf ihrem Weg gegenseitig unterstützen und gemeinsam ihre Rechte einfordern. Auch männliche Stereotype werden aufgebrochen und es wird gezeigt, dass eben auch Männer eine entscheidende Rolle auf unserem Weg zur Chancengleichheit spielen. Deshalb war es uns eine Freude, unseren Stammtisch für alle zu öffnen. So wurden auch während der anschließenden Gespräche vielfältige Eindrücke, Meinungen und Ideen geteilt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für diesen schönen Abend und freuen uns auf unseren nächsten gemeinsamen Stammtisch. Außerdem möchten wir an dieser Stelle auch dem Kino im Kasten herzlich für die Unterstützung im Vorfeld der Veranstaltung und währenddessen danken.
Unser ConnectING Stammtisch vom 4. Juli 2018 stand ganz im Zeichen des Wissensaustauschs und der Realisierung eigener Projekte mit Hilfe additiver Fertigungsverfahren. Unsere 20 Teilnehmerinnen hatten dabei Gelegenheit Einblick in den Makerspace der SLUB zu nehmen. Der Makerspace der SLUB Dresden ist ein offener Kreativraum für Menschen, die ihre Ideen und Do-It-Yourself-Projekte realisieren möchten. Doch hier wird nicht im Stillen getüftelt, der Fokus der Makerbewegung liegt auf der Wissensvermittlung und dem kreativen Austausch. Damit ist er der perfekte Ort für einen unserer Stammtische, die eben dies für Mitarbeiterinnen und Studentinnen des Maschinenwesens der TU Dresden bieten. An dieser Stelle möchten wir und bei Herrn Dipl. Ing. Jonas Tiepmar, dem Fachreferenten der SLUB für die Ingenieurswissenschaften und Ansprechpartner des Makerspace für seine Führung durch die Werkstatt und die anregenden Gespräche bedanken. Ebenso gilt unser Dank Frau Dr. Ernst. Sie hat Ihre Erfahrungen aus verschiedenen Projekten zum Thema „Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften“ mit uns geteilt und zum Bespiel über die zunehmende Individualisierung technischer Produkte gesprochen.
… sind Stichworte, die alle im Studium und im Berufsleben begleiten. Mit dem was hinter diesen Worten steht und was sie konkret im wissenschaftlichen Kontext bedeuten, wurde sich im Rahmen des vergangenen ConnectING Stammtisches auseinandergesetzt. Am 07.06.2018 fand der ConnectING Stammtisch der Fakultät Maschinenwesen am Fraunhofer Institut für Werkstoff und Strahltechnik (IWS) statt. Bei einer individuellen Führung durch die Versuchsanlagen des Forschungsinstituts, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit spannende Einblicke in die praktische wissenschaftliche Arbeit zu gewinnen und interessierte Fragen zu stellen. Ganz besonderer Dank gilt dabei Frau Annett Klotzbach und Rene Bischoff vom IWS, die sich die Zeit nahmen um uns in einem offenen Gespräch Eindrücke aus Ihrem Arbeitsalltag zu vermitteln.
Zu inspirierenden Gesprächen unter diesem Motto lud der ConnectING Stammtisch am 03.05.2018 der in den Berndtbau ein. In einer lockeren Runde hatten 25 Frauen, von Studentin über Doktorandin bis hin zur Professorin, Gelegenheit sich über Chancen und Hürden beim Erreichen einer Führungsposition auszutauschen. Den Grundstein dafür legten die Beiträge von 3 Referentinnen. Als erste sprach Frau Dipl.-Ing. Queitsch vom deutschen Akademikerinnenbund e.V. über erfolgreiches Netzwerken. Welche Portale genutzt werden und was man über sich preisgeben sollte und was besser privat bleibt. Außerdem erzählte sie wie wichtig das „analoge“ Netzwerken (Konferenzen und persönliche Gespräche) ist und dass man offen auf andere zu gehen soll und MUSS. Danach hielt Frau Ihmels von der Professur Arbeits- und Organisationspsychologie einen Vortrag über die „gläserne Decke“, welche Frauen von den Führungspositionen abschirmen und Labyrinthe, die es zu durchqueren gilt, sowie gläserne Klippen die überwunden werden müssen. Es war nicht nur ein sehr informativer Vortrag, sondern führte auch zu heißen Diskussionen in der Runde. Zu guter Letzt referierte Frau Dipl.-Ing. Franke, Geschäftsführerin der Franke Gießereitechnik, über ihre Erfahrung als selbstständige Frau im technischen und männerdominierten Bereich und wie sie sich dort durchsetzte. Besonders blieb der Satz: “ Mädels es ist ok, wenn ihr nicht alles könnt, auch wenn ihr nur von einer Sache die Hälfte könnt. Das ist NORMAL, man lernt es im Job.“ in Erinnerung. Sie machte Mut selbstbewusster zu sein und nicht immer zu denken, wir können nur dann etwas, wenn wir es perfekt beherrschen. Wir können auf einen tollen Nachtmittag zurückblicken, dessen ausgiebige Gespräche sogar bis in den Abend andauerten und sagen Danke an alle die da waren.
Zum Abschluss der Stammtischreihe im Wintersemesters 2017/18 ging es beim Stammtisch am 18. Januar 2018 im Zeunerbau um das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Und da war diesmal einiges anders als sonst! Zum ersten offenen Stammtisch waren nämlich im Sinne des Schwerpunktes „Familie“ auch explizit Männer eingeladen. Denn ganz klar: Dieses vielschichtige Thema betrifft natürlich alle! Eine weitere Premiere war das Angebot einer Kinderbetreuung vor Ort, sodass die Teilnehmer ihre Kinder problemlos mitbringen konnten. In lockerer Runde bei Keksen und Getränken versammelten sich alle Anwesenden und lauschten gespannt unseren Gästen, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen erzählten: Zum Veranstaltungsauftakt berichtete zunächst Jens Kryzwinski (Juniorprofessor des Technischen Designs) von der persönlichen Herausforderung, gleichzeitig Wissenschaftler und Vater zu sein. Anschließend übernahm Melanie Giebel (wissenschaftliche Mitarbeitern am CIMTT) das Wort und schilderte, wie sie nach der Elternzeit den Wiedereinstieg in den Beruf gemeistert hat. Im Anschluss gab es in Form eines World Cafés ausgiebig Gelegenheit für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Und eins wurde dabei deutlich: Egal ob als Student/in oder wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in – die Frage, wie sich Beruf und Familie unter einen Hut bringen lässt, beschäftigt alle gleichermaßen. Trotz Sturmtief, das an diesem Nachmittag über Dresden tobte, war die Stimmung in dieser gemischten Runde gut und wir blicken auf viele schöne und interessante Gespräche zurück!
Das zurückliegende Stammtischjahr wurde wie gewohnt direkt in der ersten Semesterwoche im Oktober 2016 durch das alljährlich stattfindende Herbstseminar eingeläutet. Die bis zu 15 Teilnehmerinnen kamen aus unserer Universität, aber auch aus Aachen und Chemnitz. Sie nutzten die Möglichkeit, am ersten Veranstaltungstag an ihrer Rhetorik zu arbeiten und sich auf zukünftige Verhandlungen vorzubereiten. Nach diesem gewinnbringenden theoretischen Auftakt folgten am zweiten Tag spannende Exkursionen zu den Firmen VEM Elektromotorenwerk Dresden und Theegarten Pactec Dresden. Die beiden Unternehmen präsentierten sich sehr unterschiedlich und gaben dabei einen Einblick in die Auswirkungen von verschiedenen Unternehmenskulturen. Dies vermittelte den Teilnehmerinnen einen Eindruck darüber, welche beruflichen Wege nach dem Studium offen stehen. Am letzten Tag wurde ein Workshop zum Einsatz von Speedreading- und Mnemo-Techniken durchgeführt. Abgerundet durch abendliches Kochen und einen gemeinsamen Stadt- und Kneipenbummel war das Programm dieser drei Tage gut gefüllt und abwechslungsreich gestaltet. Bei der ersten Stammtischveranstaltung im Wintersemester 2016/2017 am 24. November 2016 gab es zunächst eine Einführung in das Konzept des Stammtisches. Erstmals nahmen sowohl Studentinnen als auch Mitarbeiterinnen der Fakultät Maschinenwesen teil. Auch die Damen des Gleichstellungsteams der Fakultät Maschinenwesen gewährten einen Einblick in Ihre Tätigkeit. Im Anschluss durften wir die beiden Diplom-Ingenieurinnen Carola Steinborn und Julia Ryssel begrüßen, die uns einen Einblick in ihre interessanten beruflichen Lebensläufe gaben. Dabei kamen auch die Themen „Firmengründung/Selbständigkeit versus Angestellten-Verhältnis“ und „Vereinbarkeit von Kind und Karriere“ zur Sprache. Beim abschließenden World Café bestand die Gelegenheit, sich selbst und die anwesenden Teilnehmerinnen besser kennenzulernen.

Der Weihnachtsstammtisch am 15. Dezember 2016 stand ganz unter dem Motto der akademischen Laufbahn. Frau Professor Bühler und Frau Professor Eckert erzählten begeistert und anspornend von Ihrer noch recht neuen Arbeit als Professorinnen. Der Abend stieß auf großen Anklang bei den Teilnehmerinnen, traten die beiden Professorinnen doch sehr sympathisch auf und scheuten sich nicht, auf Nachfragen und Anregungen einzugehen.

Die letzte Veranstaltung des Wintersemesters fand als Seminar am 16. Januar 2017 statt. Moritz Kirchner, Diplom-Psychologe und deutscher Vizeweltmeister des Debattierens, führte die Teilnehmerinnen unterhaltsam in die Themen Zeitmanagement und Prüfungsvorbereitung ein. Dabei ging er ausführlich auf den Punkt Selbstmotivation ein und besprach auch, wie man mit Rückschlägen und Misserfolgen umgehen kann. Direkt zu Beginn des Sommersemesters, am 25. April 2017, folgte ein weiteres Seminar. Es wurde diesmal durchgeführt von Campus Körner, bekannt durch Radio Energy. Er beschäftigt sich mit dem Thema „Emotionale Intelligenz und Körpersprache“. Deutlich wurde im Seminar, wie wichtig die Kommunikation in einem beruflichen Umfeld ist und sprach damit vor allem auch die Mitarbeiterinnen unserer Fakultät an.

Nach so viel theoretischem Input war es Zeit für neue Einblicke in die Anwendung der Theorie und so besichtigten wir beim folgenden Stammtisch am 11. Mai 2017 zunächst die Kraftfahrzeugtechniker von Professor Prokop. Frau Dr. Beitelschmidt und ihre Kollegen gewährten uns Einblick in das neue Versuchsfeld der Fahrzeugtechnik in der August-Bebel-Straße. Außerdem erzählten ehemalige Maschinenbau-Studentinnen unserer Fakultät von ihrer Arbeit bei Elbflorace, bei Porsche und vom Schreiben der Diplomarbeit in Singapur.

Das Sommerfest am 15. Juni 2017 begeisterte durch die einmalige Gelegenheit, den Windkanal der Luft- und Raumfahrt am Campus Johannstadt zu besichtigen. Es gab die Möglichkeit, einen Einblick in den Projektablauf des Satellits SOMP 2 zuerhalten. Außerdem besuchten die Volleyballerinen der TU Dresden, darunter viele angehende Ingenieurinnen, die Stammtischveranstaltung. Das Sommerfest stieß auf große Begeisterung bei den Teilnehmerinnen und war damit ein sehr gelungener Abschluss des hinter uns liegenden Stammtischjahres.

3. Stammtisch: 14.04.2016 Thematik: Bewerbungen und Praktika Programm:
  • Frau Wolf – erfahrene Personalerin, beantwortete Fragen rund um Bewerbungen von Ingenieurinnen
  • Frau Strauss – Careerservice, gab Karrieretipps
  • das Praktikantenamt gab Infos
    • wo man Stellen herbekommt
    • was für Formalien es zu beachten gilt
    • und was ihr sonst noch wissen müsst
2. Stammtisch: 21.1.2016 ab 16:00 Uhr Programm: 16:00 Uhr:  Führung durch die Textilhalle ab 16:45 Uhr:
  • Themenschwerpunkt „Kampf dem Papiertiger – Durchblick im Organisationsdschungel“
    • Fr. Herzog-Schaudick, Prüfungsamt
    • Fr. Deutsch, „kampferprobte“ Studentin
  • Auswertung des World-Cafe (Fr. Müller, Fr. Schanz)
  • Professorin an der TU Dresden: Interview mit Fr. Prof. Krzywinski
Gedächtnistraining
Unter dem Titel “ Spitze sein, wenn’s drauf ankommt: Gedächtnistraining für die Prüfungszeit“ and am 25.1. 2016 von 13:00 – ca. 18:00 Uhr ein IntensivWorkshop statt. Hauptakteur der Workshops (natürlich neben den Teilnehmerinnen) war Hr. Matthias Herzog als Experte für die Themen Persö̈nlichkeitsentwicklung und Leistungssteigerung.
Inhalt der Veranstaltung:
  • Namen, Gesichter und Zahlen besser behalten
  • Lernstoff besser verarbeiten
  • Fremdsprachen lernen
  • Vorträge, Reden und Referate frei halten
  • Lernstress abbauen!
Genutzt wurde die Mnemo-Technik (merken von Inhalten über Bilder und Emotionen).
Auch im Sommersemester 2015 setzten wir die Stammtischreihe fort und konnten gleich bei unserer ersten Veranstaltung am 23.04.2015 ein paar sehr interessante Einblicke in die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen am Fraunhofer Institut gewinnen.

Einführung in die spannende Arbeit am Fraunhofer IWU

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit uns gemeinsam im SFB/TR 96 forschen, konnten den Studentinnen etwas zum Institut als solches erzählen und im Speziellen zur Abteilung Adaptronik und Akustik sowie zum Thema aktive Werkstoffe (Formgedächtnislegierungen, Piezokeramiken, elektroaktive Polymere). Außerdem war eine Kollegin aus der Medizintechnik eingeladen, damit diese etwas zu sich als Ingenieurin am IWU und zur Medizintechnik als Arbeitsgebiet berichten konnte. Anschließend bekamen die Studentinnen eine exklusive Führung durch das Versuchsfeld und durch die Bereiche der Medizintechnik,und den inhaltlichen Forschungsschwerpunkten des Dresdner Fraunhofer.

In den Laboren der Medizintechnik

Hier können Versuche zur Geräuschminimierung gemacht werden

Am 11.06. fanden sich die Studentinnen des Stammtischs gemeinsam mit Frau Prof. Krzywinski vom Institut für Textiltechnik in der neuen Versuchshalle der Textiltechnik ein, um sich über die vielfältigen Studienmöglichkeiten in diesem Institut zu informieren. Außerdem konnten wir Frau Franke und Frau Queitsch begrüßen, die Expertinnen auf dem Gebiet der Vernetzung sind und den Studentinnen wichtige Informationen über Networking während des Studiums und der beruflichen Karriere erzählten.  

Führung im Versuchsfeld der Textiltechnik

Schon das zweite Jahr infolge konnten wir die Firma Siemens für unseren Abschlussstammtisch im Sommersemester gewinnen. Frau Alhelm und Frau Manteuffel vom Siemensstandort in Görlitz berichteten am 14.07.2015 im Heidebroekbau von ihrem beruflichen Werdegang und den unterschiedlichen Bereichen und Arbeitsmöglichkeiten bei Siemens sowohl an ihrem Standort wie auch bei Siemens allgemein. Bei leckeren Grillwürsten staunten die Studentinnen über die einerseits interessanten Arbeitsfelder im Bereich des Turbinenbaus, aber auch über den großen Arbeitsaufwand, dem besonders junge Ingenieurinnen und Ingenieure in einem Großunternehmen am Anfang ihrer Karriere gegenüber stehen.  

Frau Prof. Breitkopf berichtet über ihre Forschungsarbeiten

der Dekan Prof. Stelzer im Gespräch mit den Studentinnen

das Interesse der Studentinnen am Stammtisch ist groß

Am 04.12.2014 fand der erste und einzige Stammtisch im Wintersemester 2014/15 statt. Im Dekanatszimmer waren alle Plätze besetzt und um die Wertigkeit der Veranstaltungsreihe zu verdeutlichen, war als Gastredner der Dekan der Fakultät Maschinenwesen, Herr Prof. Stelzer, anwesend, der die Studentinnen willkommen hieß. Anschließend berichtete Frau Prof. Breitkopf von den Karrieremöglichkeiten von Frauen im Maschinenwesen, insbesondere in der Forschung. Die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät, Frau Dr. Gubsch und Frau Dr. Schubert, stellten ihre Arbeit vor und boten ihre Hilfe an. Außerdem waren einige erfahrene Studenten zu Gast, die über ihr Praktikum berichteten und es gab die beliebten Gummibärchen, Kekse und Glühwein…
Nach einer Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen der Stammtischreihe für Studentinnen des Maschinenwesens im Wintersemester 2013/14 wollten wir auch im Sommersemester einige interessante Themen anbieten, die den Studentinnen die Möglichkeit geben sollen, tiefere Einblicke in das Arbeitsfeld von Ingenieurinnen zu bekommen. Den Auftakt machten wir am 08.05. im Institut für Landtechnik mit einer Veranstaltung unter dem Motto „Arbeitsschutz und -Sicherheit – Arbeitsfelder für angehende Ingenieurinnen“. Vorträge einer Referentin der BauA, der Professur für Arbeitswissenschaften und ein praktischer Teil im Versuchsfeld der Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik rundeten die gelungene Veranstaltung ab.

Vortrag im Versuchsfeld des Instituts für Landtechnik

Die nächste Veranstaltung fand am 22.05. zum Thema: “ Wie funktioniert ein Sonderforschungsbereich“ statt. Die Kolleginnen und Kollegen gaben einen Einblick in die Welt der Grundlagenforschung, Arbeitsfelder zukünftiger Ingenieurinnen an Forschungseinrichtungen und Universitäten, Möglichkeiten späterer Promotionen und des wissenschaftlichen Arbeitens, zeigten aber auch am praktischen Beispiel des SFB/Transregio 96 „Thermo-energetische Gestaltung von Werkzeugmaschinen“, wie umfangreich so ein Großprojekt über eine 3x vierjährige Laufzeit ist, wie viele unterschiedliche Fachrichtungen und Universitäten miteinander forschen.

Herr Schroeder, Herr Thiem und Herr Galant erklären ihre Arbeit innerhalb des SFB/TR 96

Herr Merx zeigt im Versuchsfeld die praktische Forschung des Sonderforschungsbereichs Transregio 96

Bei unserer dritten Veranstaltung innerhalb der Stammtischreihe besuchten wir am 19.06.2014 die Metallographen der Werkstoffwissenschaften. Frau Dr. Schubert zeigte uns gemeinsam mit ihren Kollegen wie bei ihnen Festigkeitsversuche durchgeführt werden, um die Qualität der einzelnen Metallgemische festzustellen. Herr Dr. Mensch erklärte die Funktionsweise des Elektronenrastermikroskops und führte uns die damit möglichen Festigkeitsuntersuchungen vor.

Erklärung der einzelnen Mikroskope im Labor der Metallographie

Als besonderes Highlight und zum Abschluss unseres Stammtischjahres konnten wir am 10.07.2014 zwei junge Mitarbeiterinnen der Firma Siemens begrüßen, die uns vom firmeneigenen Nachwuchsprogramm Yolande erzählten. Die Nachwuchsprogramm richtet sich an Absolventinnen von Universitäten und Hochschulen und soll diese befähigen, möglichst zeitnah Karriere bei Siemens zu machen. Die benötigten Softskills können die Teilnehmerinnen bei diesem Programm erwerben. Um den Studentinnen des Stammtischs das programm „schmackhaft“ zu machen, gab es leckere Grillwürstchen, Getränke und Salate.

Mit dem Kennlernstammtisch im Dekanatszimmer des Zeunerbaus und mit dem Prodekan der Fakultät, Herrn Prof. Rödel als Gast, startete die diesjährige Stammtischreihe für Studentinnen des Maschinenwesens. Insgesamt 65 Studentinnen hatten im Vorfeld ihr Interesse an dieser Veranstaltungsreihe angezeigt und über 30 Studentinnen kamen zur ersten Stammtischveranstaltung. Neben dem Kennenlernen der Veranstalter und der Studentinnen untereinander war ein großes Thema des Abends das Praxissemester. Drei Studentinnen und Studenten berichteten von ihren ganz unterschiedlichen Erfahrungen sowohl bei deutschen Firmen wie auch im Ausland. Außerdem bekamen die Studentinnen die Möglichkeit, ihre Wünsche für die nächsten Veranstaltungen zu benennen. Als ersten Termin im neuen Jahr fand am 08.01.2014 vor allem für die Erstsemester ein Workshop zur Planung ihres Studienalltags statt, der vor allem die Planung vor den Prüfungen erleichtert soll. Frau Dr. Fischer führte deshalb ein Seminar zum Thema „Zeitmanagement“ durch, um den Studentinnen zu helfen, sowohl Ihre Leistungskurve zu ergründen, wie auch Prioritäten zu setzen oder Ihre Motivation zu stärken. Der zweite Stammtisch im WS 2013/14 am 16.01.2014 im Versuchsfeld des fluidtechnischen Instituts im Kutzbachbau stand unter das Motto: Studium geht zu Ende- was nun? Zu Beginn der Veranstaltung bekamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des fluidtechnischen Instituts die Möglichkeit, ihr Institut vorzustellen. Im Anschluss konnten wir Frau Scholz und Frau Dorner begrüßen, zwei erfahrene Personalerinnen, die den Studentinnen Fragen rund um den Einstieg ins Berufsleben geben konnten. Die Studentinnen nutzten die Zeit, um den Referentinnen “ Ein Loch in den Bauch“ zu fragen. Egal, ob Fragen zum Arbeitsmarkt für Maschinenbauerinnen, zur Bewerbung und Gehaltsverhandlungen, alle Fragen wurden beantwortet. Als drittes Thema des Abends hatten wir zwei FemTec- Aktivistinnen zu Gast, die sehr interessant von den Vorteilen dieses Absolventinnenförderprogramms berichteten.

Unser letzter Stammtisch im Wintersemester fand bei den Kolleginnen und Kollegen der Landtechnik statt. Im Versuchsfeld Heidebroeckbau konnten die knapp 30 Teilnehmerinnen sich die Arbeit der Mitarbeiter ansehen, die CAVE und die Fahrzeugsimulatoren ausprobieren und vor allem konnten sie sich rund ums Thema Studienfinanzierung beraten lassen. Langjährige Deutschlandstipendiatinnen berichteten über ihr Erfahrungen rund um das Thema „Deutschlandstipendium“ und Frau Hoffmann vom Industrieverein Sachsen 1828 e.V. erzählte uns, warum ihr Verein rund 30 Stipendiaten jedes Jahr finanziell unterstützt. Außerdem wurde als weiterer Programmpunkt die rechtlichen Aspekte der SHK- Tätigkeit näher erklärt. Natürlich kamen auch die Hausherren bzw. -damen zu Wort und stellten ihr Versuchsfeld sowohl kurz theoretisch wie auch an einer ganzen Reihe von Versuchsständen ausführlich vor. Die Studentinnen bekamen die Möglichkeit, die CAVE zu besichtigen, sich im Baggersimulator und auf der Sitzkiste auszuprobieren und somit die Arbeit der beteiligten Institute näher kennenzulernen.

Vorstellung der CAVE Fr. Dr. Gubsch stellt den Baggersimulator vor Studentinnen beim Ausprobieren der „Sitzkiste“

Am 11.04.2013 fand der mittlerweile dritte Stammtisch statt, dieses Mal in ungewohnter Umgebung in den Versuchsfeldanlagen des IWM. Mitarbeiter des SFB/TR 96 erklärten den Studentinnen ihre Versuchsstände, die anlässlich des 16. WZM – Fachseminars aufgebaut wurden und den Mitarbeitern für experimentelle Versuche dienen.

Der 4. Stammtisch fand in gewohnter Umgebung, aber mit viel „hohem“ Besuch statt. Das Thema der Veranstaltung lautete „Vorstellung von Vertiefungsrichtungen des Hauptstudiums“. Neben Herrn Prof. Krzywinski, der sehr spannend von „seinem technischen Design“ berichtete, waren auch Kollegen der Logistik und der technischen Mechanik anwesend, um den Mädchen ihre Fachrichtungen vorzustellen und eine Vertiefung in ihrer Studienrichtung schmackhaft zu machen. Da zu dieser Veranstaltung nicht alle Vertiefungsrichtungen vorgestellt werden konnten, gab es noch einen zweiten Termin Anfang Juli, dieses Mal bei den „Landmaschinen“. Frau Dr. Gubsch ermöglichte uns einen Besuch in der „Cave“ und in einem Fahrsimulator, außerdem stellte Frau Siegel von den Holztechnikern ihren Studienschwerpunkt vor.

Während es bei der ersten Veranstaltung im Dezember 2012 um das gegenseitige Kennenlernen ging, war die Veranstaltung im Januar 2013 schon von konkreten Aktivitäten geprägt. So berichtete Frau Lang, die Leiterin des Campusbüros „Uni mit Kind“ von den Möglichkeiten, Studium und Kind zu verbinden. Außerdem „schwärmte“ Frau Dr. Schubert von ihrem Studiengang Werkstoffwissenschaften und ließ die Studentinnen einmal hinter die Kulissen ihrer Tätigkeit schauen. Wir stellten außerdem den Studentinnen das neue Forum vor, in dem sie sich untereinander austauschen können. Zum Schluss berichtete eine Absolventin von ihrem beruflichen Alltag und konnte den Studentinnen die Angst nehmen, einmal in den Unternehmen nicht anerkannt zu werden. Ihre Empfehlung- viele Praktika und SHK- Stellen schon während des Studiums machen selbstsicherer!