1st CIRP sponsored Conference on Thermal Issues in Machine Tools in Dresden

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CIRP sponsored Conference on Thermal Issues in Machine Tools in Dresden

Wie Werkzeugmaschinen einen kühlen Kopf behalten

Inhomogene und sich ändernde Temperaturverteilungen in Werkzeugmaschinen führen zu teils erheblichen Qualitätsproblemen im Fertigungsprozess. Außerdem führt beispielsweise das Zu- und Abschalten von Aggregaten zu weiteren Schwankungen im Temperaturfeld von Werkzeugmaschinen. Diese und weitere Themen aus dem Gebiet der Thermoforschung diskutierten über 100 Spezialisten vom 22. bis 23. März bei der »1st Conference on Termal Issues in Machine Tools« in Dresden. Einen Großteil der über 40 Fachbeiträge bildeten Ergebnisse des SFB/TR 96 zur Thermo-energetischen Gestaltung von Werkzeugmaschinen. Darin entwickeln Forscher aus Dresden, Chemnitz und Aachen gemeinsam Modelle, Komponenten und Gesamtmaßnahmen, um den Zielkonflikt zwischen Energieeinsatz, Genauigkeit und Produktivität zu lösen.

Ein weiteres Highlight der Tagung bildete der Keynote von Fraunhofer-Präsident Prof. Reimund Neugebauer. Er machte mit zukunftsweisenden Ausführungen und interessanten Beispielen zum Thema »Cognitive supported production systems – chances and drivers« auf den entstehenden Wettbewerb für die produktionstechnische Forschung aus den Bereichen der IT-Institute aufmerksam.

Zum Abschluss der Tagung gab Prof. Steffen Ihlenfeldt einen Ausblick auf weitere Forschungsziele. Der Hauptinitiator der Veranstaltung und Hauptabteilungsleiter cyber-physische Produktionssysteme am Fraunhofer IWU befasste sich in seinem Vortrag mit »Self-optimizing machine tools – a vision based on the digital twin«.

Anschließend erhielten die Konferenzteilnehmer im Versuchsfeld der TU Dresden anhand von Live-Vorführungen praktische Einblicke in die zuvor diskutierten Themen.

Initiiert hatte die Tagung das Institut für Werkzeugmaschinen und Steuerungstechnik gemeinsam mit der European Society for Precision Engineering and Nanotechnology (euspen). Die Internationale Akademie für Produktionstechnik (CIRP) unterstützte die Veranstaltung. Künftig soll die Konferenz in einem zweijährigen Rhythmus an wechselnden Standorten in Europa weitergeführt werden.

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